Hotel Blogs - Die besten Content Ideen

Hotellerie-Blogs: Die besten Content-Marketing-Ideen

Hotellerie-Blogs sind ein wirkungsvolles Marketinginstrument, um Gäste zu inspirieren, Vertrauen aufzubauen und Hotels mit relevanten Reisethemen sichtbar zu machen. In meinem vorherigen Blogartikel habe ich erklärt, warum es besonders wichtig, regelmäßig zu bloggen. Doch immer wieder fragen mich Kunden: Worüber sollen wir bloggen? Ich verrate Ihnen heute die besten Content-Ideen für Hotels-Blogs.

Tolle Content-Ideen für Hotellerie-Blogs

Hotellerie-Blogs helfen dabei, potenzielle Gäste gezielt anzusprechen und die Website des Hotels mit relevanten Themen sichtbarer zu machen. Für gute SEO-Rankings bei Suchmaschinen wie Google ist es von großer Bedeutung, seinen Webauftritt regelmäßig mit frischen Inhalten zu füllen. Ein Hotel-Blog ist dafür die ideale Gelegenheit. Mit diesen Themen können Hoteliers schnell neue Rankings bei Google & Co erzielen und darüber mehr Besucher auf Ihre Homepage locken. Ein Blog ist für Hotel-SEO einfach unverzichtbar!

1. Blogbeiträge über Stadt und Land

Die meisten Nutzer suchen bei Google nach Hotels in einem bestimmten Ort. Wer einen Urlaub plant, interessiert sich in der Regel auch nach Aktivitäten und Sehenswürdigkeiten in Ihrer Stadt, bzw. Ihrem Ort. Für ein Hotel in Hamburg werden z.B. folgende Themen erfahrungsgemäß zu viel Traffic auf dem Blog führen:

  • Die schönsten Sehenswürdigkeiten in Hamburg
  • Hamburg – Wann ist die beste Reisezeit?
  • Hamburg – Was muss man gesehen haben?
  • Hamburg – Was kann man unternehmen?
  • Hamburg – Was kann man machen?
  • Hamburg – Wohin am Abend?

2. Blogbeiträge für bestimmte Zielgruppen

Schreiben Sie Blogbeiträge, die sich an spezielle Zielgruppen richten. Dies können z.B. Familien mit Kindern, Geschäftsreisende, schwule und lesbische Urlauber, Vegetarier und Veganer, Großeltern mit Enkelkindern, Hochzeitspaare oder Sportler sein.

  • Hamburg – Wohin mit Kindern?
  • Gayfriendly Hotels in Hamburg
  • Hotel in Hamburg für Veganer
  • Urlaub mit Enkelkindern in Hamburg
  • Urlaub mit Teenagern in Hamburg
  • Bikerhotel in Hamburg
  • Barrierefreies Hotel in Hamburg

3. Blogbeiträge zu bestimmten Jahreszeiten

Urlaub ist längst nicht mehr an eine bestimmte Jahreszeit gebunden. Touristen verreisen das ganze Jahr über! Informieren Sie potentielle Gäste über die Highlights in Ihrer Stadt oder Region von Januar bis Dezember, bei Sonne oder Regen. So machen Sie Interessanten auf Ihre Unterkunft aufmerksam.

  • Hamburg – Was kann man im Winter unternehmen?
  • Hamburg – Was tun im Sommer?
  • Die schönsten Beach Bars in Hamburg
  • Die schönsten Weihnachtsmärkte in Hamburg
  • Hamburg – Was kann man bei Regen unternehmen?
  • Hamburg – Tipps für den Herbst

4. Blogbeiträge über beliebte Feiertage

Feiertage sind ideal für einen Kurzurlaub geeignet.

  • Hotel für Muttertag in Hamburg
  • Ausflugstipps für Vatertag in Hamburg
  • Weihnachten in Hamburg feiern
  • Die besten Silvester-Partys in Hamburg
  • Ostern in Hamburg
  • Pfingsten in Hamburg

4. Blogbeiträge über Events in Hamburg

Vielen Events locken alljährlich Besucher aus dem ganzen Land oder sogar aus der ganzen Welt an. Machen Sie diese Gäste auf Ihr Haus aufmerksam und präsentieren Sie sich als ideale Unterkunft für die Besucher.

  • Christopher-Street-Day (CSD) Hamburg
  • Schlagermove in Hamburg
  • Artikel über kommende Konzerte und Sportveranstaltungen
  • Artikel über Weihnachtsmärkte in Hamburg
  • Messen in Hamburg
  • Kongresse in Hamburg

5. Blogbeiträge zur geographischen Lage

Viele Touristen suchen ein Hotel in der Nähe bestimmter Orte, z.B. am Bahnhof oder Flughafen. Weisen Sie potentielle Gäste in Ihrem Hotel-Blog auf die bevorzugte Lage Ihrer Unterkunft hin.

  • Hotel im Stadtzentrum von Hamburg
  • Hotel an der Alster
  • Hotel auf der Reeperbahn
  • Hotel nahe Elbphilhamonie
  • Hotel nähe Fischmarkt
  • Hotel nahe Hauptbahnhof
  • Ruhiges Hotel in Hamburg
  • Hotel am Flughafen

6. Mitarbeitervorstellung

Stellen Sie neue Mitarbeiter in Ihrem Hotelblog vor. Dies kann z.B. in Form eines Interviews geschehen. Oder bitten Sie erfahrene Mitarbeiter um Insider-Tipps in der Stadt oder Region.

  • Stellen Sie (neue) Mitarbeiter/-innen in Ihrem Blog vor
  • Mitarbeiter empfehlen ihre liebesten Aktivitäten und Sehenswürdigkeiten

7. Hotel-News

Berichten Sie in Ihrem Blog über aktuelle Neuigkeiten aus dem Hotel.

  • Aktuelle Nachrichten aus dem Hotel
  • Aktuelle Angebote

8. Gästestimmen

Auch Ihre Gäste können Sie in einem Hotel-Blog zu Wort kommen lassen.

  • Reiseberichte von Gästen im Hotel-Blog veröffentlichen
  • Danksagungen von Gästen

Wo kann man Ideen für Hotel-Blogartikel finden?

Ich suche passende Themen für mein eigenes Blog oder für Hotel-Blogs von Kunden sehr häufig über sogenannte W-Fragen-Tools. Mein Lieblingstool zum finden von Content-Ideen ist https://answerthepublic.com. Man gibt einfach einen Suchbegriff (in unserem Beispiel also „Hamburg“ in das Suchfeld ein. Das Tool liefert dann Suchanfragen, die in dieser Form tatsächlich von Nutzern bei Google eingegeben wurden. Eine Alternative für neue Hotelblog-Ideen ist https://w-fragen-tool.com/.

Auch wenn die Fragen auf erfahrene Hoteliers häufig naiv klingen: Beantworten Sie in Ihren Hotel-Blog diese Fragen ausführlich. Jeder Nutzer, der diese Frage bei Google eingibt, ist ein potentieller Gast für Ihr Hotel. Und indem Sie dem Kunden die Frage beantworten, wird er bei Google auf Ihr Hotel aufmerksam. Wenn Sie die Frage zur vollsten Zurfriedenheit des Benutzers beantworten, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass er eine Buchung direkt über Ihre Homepage ausführt. Auf diese Weise haben Sie auch gleich den großen Hotelportalen ein Schnippchen geschlagen!

Sicher haben Sie es bereits an meiner Begeisterung für das Thema bemerkt: Bloggen ist eine echte Geheimwaffe im Online-Marketing für Hotels!

Wie sollte ein guter Blogartikel für Hotels aufgebaut sein?

Ein guter Blogartikel für Hotels sollte nicht nur schön klingen, sondern auch konkrete Fragen potenzieller Gäste beantworten. Er verbindet Inspiration mit nützlichen Informationen und begleitet Leser auf möglichst natürliche Weise von der ersten Suche bis zur Buchungsentscheidung.

Klare Überschrift

Oft entscheidet schon die Überschrift darüber, ob ein Artikel angeklickt wird. Sie sollte verständlich, konkret und suchmaschinenfreundlich formuliert sein. Gäste müssen sofort erkennen können, worum es geht und welchen Nutzen der Beitrag bietet.

Beispiele:

  • „Kurzurlaub im Harz: Tipps für ein entspanntes Wochenende“
  • „Urlaub mit Kindern an der Nordsee: Worauf Familien achten sollten“
  • „Wellnessurlaub planen: So finden Gäste das passende Hotel“

Eine gute Überschrift nennt das Thema, die Zielgruppe oder das Reiseziel möglichst präzise. Allgemeine Titel wie „Unsere Tipps” oder „Schöne Urlaubsideen” sind dagegen oft zu ungenau.

Direkter Einstieg mit Nutzen für den Leser

Der Einstieg sollte schnell auf den Punkt kommen. Viele Hotelblogs beginnen zu allgemein und verlieren dadurch Leser. Besser ist ein erster Absatz, der direkt zeigt, welches Problem gelöst bzw. welche Frage beantwortet wird.

Beispiel:

Wer einen Kurzurlaub im Harz plant, möchte meist Natur, Erholung und kurze Wege miteinander verbinden. In diesem Artikel erfahren Sie, welche Ausflugsziele sich lohnen, worauf Sie bei der Hotelwahl achten sollten und wie ein Wochenende in Bad Lauterberg entspannt gelingt.

So erkennt der Leser direkt, warum der Artikel hilfreich ist.

Übersichtliche Zwischenüberschriften

Zwischenüberschriften erleichtern die Lesbarkeit eines Textes. Viele Nutzer überfliegen einen Artikel zunächst und entscheiden dann, ob sie tiefer einsteigen möchten. Deshalb sollten die Überschriften nicht kreativ verschlüsselt sein, sondern eine klare Orientierung bieten.

Gut sind Zwischenüberschriften wie:

  1. „Die schönsten Ausflugsziele im Odenwald“
  2. „Tipps für Familien mit Kindern in der Eifel“
  3. „Wann ist die beste Reisezeit für Bhutan?“

Zwischenüberschriften sollten jeweils eine konkrete Frage oder ein klar erkennbares Thema behandeln. Das hilft Suchmaschinen dabei, den Inhalt besser einzuordnen.

Konkrete Tipps statt allgemeiner Aussagen

Ein Hotelblog sollte nicht einfach nur behaupten, dass eine Region schön ist. Er sollte auch zeigen, warum sie für bestimmte Gäste interessant ist. Konkrete Empfehlungen wirken glaubwürdiger als austauschbare Werbesprache.

Statt:

  • „Unsere Region bietet viele Freizeitmöglichkeiten.“

Besser:

  • „Familien erreichen vom Hotel aus mehrere kurze Wanderwege, ein Schwimmbad und wetterunabhängige Ausflugsziele in wenigen Minuten.“

Solche Details helfen Gästen bei ihrer Entscheidung. Gleichzeitig werden die Artikel dadurch individueller und wertvoller für die Suche.

Bilder aus Hotel und Region

Für Hotellerie-Blogs sind Bilder besonders wichtig, da sie Atmosphäre vermitteln. Am besten sind echte Fotos vom Hotel, der Umgebung, Ausflugszielen oder saisonalen Eindrücken. Stockfotos wirken oft beliebig und schaffen weniger Vertrauen.

Gute Bildmotive können sein:

  • Hotelzimmer mit Ausblick
  • Restaurant
  • Wanderwege, Altstadt, Sehenswürdigkeiten oder Natur in der Nähe

Wichtig: Die Bilder sollten zum Thema des Artikels passen und mit sinnvollen Dateinamen sowie Alt-Texten versehen werden. Das verbessert die Nutzererfahrung und kann die Sichtbarkeit in der Bildersuche stärken.

Handlungsaufforderung zur Buchung oder Anfrage

Am Ende des Blogartikels sollte den Lesern klar sein, was sie als Nächstes tun können. Die Handlungsaufforderung darf werblich sein, sollte aber zum Thema passen und nicht aufgesetzt wirken.

Beispiel:

Sie planen einen Kurzurlaub im Harz? Dann entdecken Sie unsere aktuellen Angebote und finden Sie das passende Zimmer für Ihre Auszeit in Bad Lauterberg.

Oder:

Sie möchten Ihren Familienurlaub entspannt vorbereiten? Fragen Sie gerne direkt bei uns an. Wir beraten Sie persönlich zu Zimmern, Verpflegung und Freizeitmöglichkeiten.

Auf diese Weise wird aus einem informativen Blogartikel ein sinnvoller Einstieg in die Buchung.

Häufige Fragen

Ein Hotel-Blog kann dabei helfen, bei Google sichtbarer zu werden und potenzielle Gäste bereits in der frühen Phase ihrer Reiseplanung zu erreichen.

Wichtiger als eine hohe Frequenz ist die Qualität der Inhalte. Ein guter Blogartikel pro Monat kann mehr bringen als mehrere kurze Beiträge ohne klare Suchintention.

Die Länge eines Blogartikels sollte sich am Thema orientieren. Ein kurzer Veranstaltungshinweis kann mit wenigen Absätzen auskommen. Ein umfassender Ratgeber zum Thema Urlaub in der Region darf dagegen deutlich ausführlicher sein.

Ja, insbesondere kleine Hotels können von einem eigenen Blog profitieren. Sie kennen ihre Region in der Regel sehr gut und können persönliche Empfehlungen geben, wie sie auf großen Reiseportalen nicht zu finden sind.

Häufige Fehler sind zu allgemeine Texte, veraltete Informationen, fehlende lokale Bezüge sowie Artikel, die keine klare Verbindung zur Buchung aufweisen. Auch reine Eigenwerbung ist meist wenig überzeugend.

Ja, Blogartikel liefern gute Inhalte für Social Media. Aus einem Artikel lassen sich mehrere kurze Beiträge, Bilderstrecken oder Themenideen für Newsletter ableiten.

Benötigt Ihr Hotel Hilfe beim Bloggen?

Sie benötigen weitere Ideen für Ihr Hotellerie-Blog? Oder suchen Sie einen Experten, der für Ihre Hotel bloggt? Dann stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung! Ich freue mich auf Ihre Kontaktaufnahme (Telefon: 0571-880357, E-Mail: info@mario-vogelsteller.de)!

Regelmäßig bloggen: Wie oft neue Blogartikel schreiben?

Regelmäßig bloggen: Wie oft neue Blogartikel schreiben?

Suchmaschinenoptimierung ist heutzutage mehr als Backlinks und SEO-Texte für Landingpages: Für gute Rankings bei Suchmaschinen wie Google & Co. ist es zudem besonders wichtig, seine Website regelmäßig mit neuen, einzigartigen Inhalten zu füllen. Ein besonders gutes Beispiel dafür, ist diese Seite hier – meine eigene Homepage!

Warum ist regelmäßiges Bloggen so wichtig für SEO?

Während ich meinen Kunden beinahe täglich predige, ihre Firmenblogs fortlaufend mit neuen Beiträgen zu füllen, habe ich mein eigenes Blog sträflich vernachlässigt. Fast zwei Jahre habe ich keine neuen Artikel zum Thema SEO und Onlinemarketing im Tourismus geschrieben. Das Ergebnis: Während meine Seite bis vor zwei Jahren unter Suchbegriffen wie z.B. „SEO Hotels“ oder „Online Marketing Hotels“ auf den vordersten Plätze der Suchergebisse zu finden war, ist sie im Laufe der Zeit teilweise bis auf die zweite Seite abgerutscht. Die Lösung ist jedoch ganz einfach: Seit einige Wochen veröffentliche ich wieder neue Artikel auf diesem Blog – und prompt haben sich auch die Rankings wieder deutlich verbessert!

Wie oft soll man bloggen?

Die Frage, wie oft man bloggen soll, kann natürlich nicht pauschal beantwortet werden. Im Idealfall sollten Sie jeden Tag einen neuen Blogbeitrag schreiben. Die großen Nachrichtenportale ranken z.B. nicht nur dank ihrer unzähligen, starken Backlinks und guten Inhalten so gut, sondern auch weil auf ihnen täglich viele neue Inhalte veröffentlicht werden. Doch das ist für ein normales Unternehmen natürlich kaum zu schaffen. Ob Hotel, Reiseveranstalter, Restaurant, Handwerker oder Arztpraxis: Ich empfehle meinem Kunden jedoch, mindestens einmal pro Woche einen neuen Artikel auf ihrem Corporate Blog zu veröffentlichen.

Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass es im normalen Tagesgeschäft sehr schwierig sein kann, regelmäßig zu bloggen. Die Arbeit für die Kunden genießt natürlich Vorrang! Trotzdem darf man den Erfolg der eigenen Firma nicht aus den Augen verlieren. Damit neue Kunden auf mein kleines Unternehmen aufmerksam werden, muss ich bei Google und Bing gut gefunden werden. Selbstverständlich habe ich für jedes relevante Keyword eine spezielle Landingpage eingerichtet. Doch wenn eine Website nicht regelmäßig aktualisiert wird, wird sie auf den Suchergebnissen langsam wieder auf die hinteren Plätze durchgereicht.

Ich habe mir daher vorgenommen, in Zukunft wieder mindestens einmal pro Woche etwas Neues zu bloggen!

Neue Blogartikel zeitlich versetzt veröffentlichen

Der Google-Bot freut sich über frische Inhalte. Wenn Sie regelmäßig über ein bestimmtes Thema bloggen, erkennt Google die Relevanz der Website. Im Idealfall entdeckt der Google-Bot bei jedem Besuch Ihrer Seite neue Inhalte. Um diese Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, veröffentliche ich meine Blogartikel häufig automatisch. So setze ich mich am Wochenende oder an Feiertagen (so wie heute) an den PC und schreibe gleich mehrere Beiträge an einem Tage. Diese veröffentliche ich jedoch nicht alle gleichzeitig. WordPress bietet eine Funktion, die Texte zu einem späteren Zeitpunkt automatisch zu veröffentlichen. Ich stelle den Veröffentlichungsstatus dann so ein, dass meine Artikel über den Monat verteilt online geschaltet werden (z.B. ein Text pro Woche). Dies erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass der Google-Crawler bei jedem Besuch frischen Content findet.

 

Rich Snippets: Ideen für Strukturierte Daten im Tourismus

Rich Snippets: Ideen für Strukturierte Daten im Tourismus

Wer von neuen Nutzern über Suchmaschinen gefunden werden möchte, sollte auf seiner Website strukturierte Daten einsetzen. Sie helfen Google, Bing und Co dabei, den Suchanfragen möglichst passende Ergebnisse zuzuordnen. Sucht jemand beispielsweise nach Angeboten für ein bestimmtes Hotel, dann kann die Suchmaschine direkt die passende Kundenbewertung der Unterkunft in den Ergebnissen auflisten. Dadurch steigt die Wahrscheinlichkeit, dass der Interessent tatsächlich den eigenen Link anklickt und sich auf der jeweiligen Seite informiert. Ich stelle Ihnen heute die besten Beispiele für Rich Snippet und strukturierte Daten in der Tourismusbranche vor.

Was sind strukturierte Daten?

Darunter versteht man Daten und Informationen, die standardisiert aufgebaut sind, sodass sie sich leicht erfassen und auswerten lassen. Im Onlinebereich tragen strukturierte Daten zur Suchmaschinenoptimierung bei. Sie sorgen dafür, dass die Suchmaschinen die Inhalte der einzelnen Unterseiten genau erfassen können. Google und Co setzen dafür sogenannte Crawler ein, kleine Computerprogramme, die Webseiten-Inhalte automatisiert auslesen und in die eigene Datenbank aufnehmen. Über strukturierte Daten stellt der Betreiber der Internetpräsenz den Crawlern Informationen wie Name, Adresse, Öffnungszeiten, Kundenbewertungen und vieles mehr so zur Verfügung, dass die Software sie leicht finden und interpretieren kann.

Was sind Rich Snippets?

Rich Snippets sind eine Form strukturierter Daten, die die Darstellung einer Website in den Ergebnissen der Suchmaschinen beeinflussen. Neben dem direkten Link zur Seite werden zu jedem Suchergebnis auch eine Überschrift und ein kurzer Beschreibungstext angezeigt, die den Nutzer im Idealfall zum Anklicken motivieren. Genau diese Texte lassen sich im Quellcode der eigenen Website beispielsweise als Meta-Daten hinterlegen, sodass der Crawler sie auslesen kann. Zudem ergänzen Suchmaschinen das angezeigte Rich Snippet häufig mit Kundenbewertungen in Form einer durchschnittlichen Sterneanzahl, mit einem Bild oder einem Video, wenn diese Informationen auf der Unterseite vorhanden und auslesbar sind. Je informativer und ansprechender die Vorschau auf eine Website in den Suchergebnislisten ausfällt, desto wahrscheinlicher klickt der Nutzer auf diesen Link statt auf den Link der Konkurrenz.

Wie lassen sich strukturierte Daten in der Touristik nutzen?

Nicht alle Formen der strukturierten Daten lassen sich in der Tourismusbranche einsetzen. Ich möchte Ihnen jedoch einige Ideen vorstellen, wie Sie mit Rich Snippets die Aufmerksamkeit der Nutzer bei Google auf sich lenken können!

1. Knowledge Graph

Ein wichtiges Werkzeug ist der Knowledge Graph von Google. Diese Datenbank enthält wichtige Informationen zu häufig gesuchten Themen, die auf der Ergebnisseite in einem separaten Kästchen angezeigt werden. Google verlinkt dabei zur ursprünglichen Website, sodass diese gegenüber den normalen Suchergebnissen hervorgehoben wird. Hier lassen sich beispielsweise Markeninformationen und Firmendaten von Reiseunternehmen und ähnlichem unterbringen.

2. Bewertungen mit Sternchen

Jede Website lässt sich zudem mit individuell passenden Daten füllen, die nicht nur für Nutzer informativ sind, sondern die auch zum Rich Snippet hinzugefügt werden können. Wichtig sind hier zum Beispiel abgegebene Bewertungen für Produkte wie Reisen, Hotels oder Ferienhäuser, aber auch für eigene Inhalte wie Blogartikel oder Sonderangebote. Nutzer klicken eher auf einen Link, wenn dieser von einer hohen Sternchenbewertung in den Suchergebnissen begleitet wird. Diese signalisiert Qualität.

3. Breadcrumbs

Die Touristikbranche kann online auch von Breadcrumbs profitieren. Dabei handelt es sich um eine Form der einfachen, nutzerfreundlichen Navigation zusätzlich zum regulären Menü der Website. Wenn sich der Nutzer auf verschiedenen Ebenen durch das Menü klickt, wird ihm stets hierarchisch angezeigt, wo auf dem Pfad er sich gerade befindet. Teilweise übernimmt Google den Breadcrumbs Pfad in das Rich Snippet einer Unterseite, um eine bessere Orientierung zu schaffen.

4. Veranstaltungen

Auch Veranstaltungen wie Gruppenreisetermine oder der Auftritt eines Touristikunternehmens auf einer Reisemesse bieten einen Mehrwert. Zu den strukturierten Daten, die Googlen zum Erkennen eines Events benötigt, gehören der Event-Name, der Veranstaltungsort, dessen Adresse und das Startdatum. Im englischsprachigen Raum werden Veranstaltungen unter anderem bereits bei Suchen auf Google Maps ausgespielt.

5. Videos

Videos zählen ebenfalls zu den beliebtesten Webinhalten. Wer sie mit strukturierten Daten wie Titel, Länge, Upload-Datum und Link zum Thumbnail ausstattet, kann sie direkt in der Google-Suche platzieren. Denkbar wären Videos, die allgemein Reiseziele oder konkrete Urlaubsangebote vorstellen.

Nutzen Sie bereits strukturierte Daten auf Ihrer Internetseite? Mit welchen Rich Snippets haben Sie als Hotel oder Reiseveranstalter die besten Erfahrungen gemacht? Ich freue mich auf Ihre Kommentare!

Google Hotel Ads - Was ist das?

Was sind Google Hotel Ads?

Eine Frage, die von Hoteliers immer häufig gestellt wird, ist: Was sind Google Hotels Ads? Was genau man unter diesem Anzeigenformat versteht und warum sie sich lohnen, möcchte ich heute in meinem Blog erklären.

Google Hotel Ads – Was ist das?

Seit dem Juli 2018 sind „Hotel Ads“ ein fester Bestandteil von AdWords und separater Kampagnentyp. Damit sollen Hoteliers noch mehr Möglichkeiten erhalten, um eigene Werbung gezielt der Zielgruppe anzeigen zu lassen, während Abrechnung und Analyse über das bereits bekannte Google Ads UI stattfinden.

Sie benötigen Unterstützung bei der Einrichtung Ihrer Kampagne? Bitte sprechen Sie mich an:

Worin unterscheiden sich Google Hotel Ads von gewöhnlichen Anzeigen?

Während gewöhnliche Anzeigen bei Google Ads meist klassisch als Text ausgeliefert werden, orientiert sich der Aufbau der Google Hotel Ads an dem, was für den Nutzer bei einer Hotelbuchung interessant ist. Die Anzeigen liefern also mehr Informationen, die Hoteliers unterbringen können. Des Weiteren ist bei diesem Anzeigentyp auffällig, womit er sich konkret von klassischen Anzeigen unterscheidet, das er nicht direkt als Werbung erkenntlich ist. Zuerst zeigen Google eine Auswahl von Hotels an, bei der weitere Details wie:

  • Preise
  • Bewertungen
  • Ausstattung
  • sowie Rabatte

angezeigt werden. Durch implementierte Filter kann der Nutzer seine Auswahl weiter hinsichtlich seiner Wünsche beschränken. Fotos des Hotels sorgen für ein visuelles Ausrufezeichen und treten ebenso werbend in Erscheinung. Erst später tritt der grüne „Anzeigen“-Schriftzug in Erscheinung, der von Google zur Kennzeichnung von Werbung verwendet wird.

Welche Vorteile bieten Google Hotel Ads?

Durch die visuell aufbereiteten Anzeigen erhalten Hoteliers mehr Möglichkeiten, um für ihr Hotel zu werben. Einfache Textanzeigen reichen hier oft nicht aus, denn da lassen sich kaum alle Informationen unterbringen, die für einen künftig buchenden Gast interessant sind. Gegenüber Standard-Anzeigen lassen sich deshalb sowohl verbesserte Klick- als auch Konversionsraten erzielen. Das Bietverfahren, welches auch an anderen Stellen in Google Ads genutzt wird, findet bei den Google Hotel Ads ebenso Anwendung. Optimierungspotentiale, indem prominente Platzierungen zu möglichst günstigen Klickpreisen erboten werden, bleiben also erhalten.

Die verbesserte optische Aufmachung resultiert in weiteren praktischen Vorteilen:

  • detaillierte Hotelinformationen lassen sich übersichtlich unterbringen
  • ebenso eine ausführliche Beschreibung
  • eine Verfügbarkeitsprüfung ist sofort in der Maske möglich
  • Rabatte und Angebote lassen sich integrieren, die Preise werden dann sofort abzüglich dieser angezeigt
  • dank der Integration bei Google Maps erhalten künftige Gäste die Hotels mitsamt ihrer Lage auf der Karte angezeigt
  • Hotelbilder können direkt in die Anzeige gespeist werden
  • Hotelbewertungen (sowohl als Sterne als auch ausformuliert in Textform) werden angezeigt und können Überzeugungsarbeit leisten

Sofern Rabatte integriert werden, hebt sich die Anzeige noch einmal deutlicher von der Konkurrenz ab. Die prozentuale Vergünstigung wird in Grün angezeigt, auch der Preis ist fortan grün hinterlegt und bereits abzüglich dieser. Die Preise selbst finden sich auch auf der Google Karte. Suchen Gäste also nach einer bestimmten Lage und haben eine exakte Preisvorstellung, können sie sich mit Hilfe der Karte durch die Stadt, den Stadtteil oder eine Region navigieren.

Übrigens: Ausführliche Informationen über die Hotelanzeigen bietet Google selbst in diesem Video auf Youtube.

Wo werden Google Hotel Ads angezeigt?

Die Auslieferung der Google Hotel Ads erfolgt sowohl an mobilen Endgeräten wie dem Smartphone und Tablet als auch klassisch am Desktop-Rechner. Alle Funktionen bleiben am Smartphone erhalten. Eine abschließende Buchung ist also keinesfalls nur den Desktops vorbehalten. Weiterhin zeigt Google eine Preisübersicht an, mit der Gäste am Handy genauso wie am Desktop den Preis pro Nacht besser einordnen können.

Google Hotel Ads Beispiel
Google Hotel Ads Beispiel

Wie kann man Google Hotel Ads schalten?

Kommen wir zur wichtigsten Frage: Wie kann man Google Hotel Ads schalten? Dies ist leider deutlich kompliziert als die Einrichtung einer gewöhnlichen Google Ads-Kampagne.

Um Hotel Ads nutzen zu können, benötigt Google zuerst einmal drei Datenfeeds mit spezifischen Informationen zu den Hotels:

  • Hotellisten-Feed: Beinhaltet eine Liste der zu bewerbenden Hotels
  • Preis-Feed: Umfasst alle Preise und Verfügbarkeiten und muss regelmäßig aktualisiert werden. Die Daten im Feed müssen mit den Preisen auf der Zielseite bzw. im Buchungstool übereinstimmen und werden von Google überprüft.
  • Points of Sale-Datei: Bestimmt, wo die Nutzer hingeleitet werden, nachdem sie auf die Anzeige geklickt haben – abhängig von Wohnsitz, Währung, Gerätetyp und Sprache.

Zur Einrichtung benütigt das Hotel einen technischen (Google-) Partner. Hierzu wenden Sie sich am besten an ihren Buchungssystempartner, sofern dieser von Google autorisiert wurde. Um Google die Datenfeeds direkt bereitzustellen, ist eine Bewerbung bei Google notwendig. Ein solche ist aufgrund des großes Implementierungsaufwands jedoch vermutlich nur bei größeren Hotelketten erfolgreich.

Emojis & Sonderzeichen in den Meta Tags einbauen

Emojis & Sonderzeichen in Meta Description & Title Tag

Emojis in Meta Descriptions und Sonderzeichen in Title Tags sorgen für mehr Aufmerksamkeit in den Suchergebnissen von Google! Seit dem Jahr 2017 sind Emojis und Sonderzeichen auch in Meta-Angaben wie dem Title Tag oder der Meta Description erlaubt. Ebenso wie im WhatsApp-Chat auf dem Smartphone lassen sich damit Emotionen übermitteln – vor allem aber zusätzliche Aufmerksamkeit und damit neue Chancen auf Klicks generieren. Ob sich die Sonderzeichen auf SEO auswirken, erfährst Du in diesem Blogbeitrag.

Emojis in Meta Description und Title Tage für SEO

Emojis in der Meta Description sowie im Title Tag spielen eine wichtige Rolle für die Suchmaschinenoptimierung.

Ein kleiner Smiley, ein Haken, ein Herz oder ein Telefon: Google unterstützt viele Emojis, besonders Haken und Pfeile sind in den Meta Tags ausgesprochen beliebt. Da die Google-Suchergebnisse von Natur aus hauptsächlich aus Text bestehen, fallen solche Sonderzeichen und Emojis besonders deutlich auf. Bereits in der ersten Sekunde wird der Blick auf die Emojis gelenkt, selbst wenn das eigene Suchergebnis nicht den ersten Platz hält. Aus diesem Grund sind Emojis für SEO so interessant.

Auch wenn sich die bunten Symbole nicht direkt auf die Suchmaschinenoptimierung auswirken, ist die dadurch erlangte Aufmerksamkeit nämlich nicht verschenkt Sie resultiert durchschnittlich in höheren Klickraten, was wiederum zu mehr Besuchern auf der Webseite führt. Die positive Kettenreaktion hilft Unternehmen also nicht nur, sich von der Masse der anderen Suchergebnisse abzuheben, sondern beeinflusst auch konkret, wie viele Besucher die eigenen Inhalte, Angebote, Leistungen und Produkte tatsächlich sehen werden. Obwohl eine Platzierung in den Top-4 immer wünschenswert ist, können Emojis so selbst hintere Plätze aufwerten und die schlechtere Stellung in den Rankings (teilweise) kompensieren. Wer sowieso schon Spitzenpositionen hält, bindet die Blicke damit auf seine eigene Webseite und weg von der Konkurrenz.

Übrigens: Hier finden Sie noch mehr Informationen über SEO für Hotels.

So können Emojis in der Tourismusbranche eingesetzt werden

Die Emojis in der Meta Description und im Title Tag sollten zur Webseite passen, damit sie nicht wahllos gewählt erscheinen. Für die Tourismusbranche empfehlen sich einige Sonderzeichen besonders:

  • Das Flugzeug ✈️
  • Das Telefon ☎️ (für eine Signalwirkung hinsichtlich der Kontaktaufnahme)
  • Grüne ✅ oder schwarze Haken ✔️ (um Sicherheit und Leistungen hervorzuheben)
  • Die Sonne ☀️
  • Der Sonnenschirm ⛱️

Solche Emojis transportieren eine positive Signalwirkung und lösen beim Leser zwangsläufig Assoziationen mit Urlaub, Sonne, Strand und Meer aus. Klassische Dauerbrenner wie der Haken und das Telefon sind immer eine gute Wahl, um beispielsweise eine Telefonnummer hervorzuheben oder Leistungen zu untermauern. Versicherungen oder Serviceleistungen mit einem Haken zu versehen, vermittelt eine unmissverständliche Botschaft und übermittelt dem Leser gleichzeitig einen informativen Mehrwert in visueller Form.

Gepaart mit diesen positiven Effekten können die verbesserten Klickraten außerdem den Umsatz steigern und die Anfragenquote erhöhen. Bei Emojis und Sonderzeichen geht es also keinesfalls nur um einen rein optischen Effekt oder visuelle Makulatur. Vielmehr avancieren sie zu wertvollen Instrumenten, die zudem völlig kostenfrei eingesetzt werden können.

HTML-Sonderzeichen in Title Tag und Meta Decription

Auch HTML-Sonderzeichen können im Title Tag sowie der Meta Description einer Website eingebaut und von Google angezeigt werden. Hier einige häufig benutzte Beispiele:

  • → – normaler Pfeil nach rechts
  • ⇒ – doppelter Pfeil nach rechts
  • ★ – Ausgefüllter 5-zackiger Stern
  • ♥ – Herz-Sonderzeichen
  • ✆ – Telefon-Symbol
  • ✈ – Flugzeug-Symbol
  • ❶ ❷ ❸ – Dingbats-Zahlen in Kreisen

Ein Hotel kann somit die Anzahl seiner Sterne in Dingbats-Zahlen darstellen. Eine Fluggesellschaft kann mit dem Flugzeugsymbol auf sich aufmerksam machen. Auf der Kontaktseite können die ein Brief- oder Telefonsymbol einfügen.

Sind Emojis ein Rankingfaktor?

Nein, Emojis in der Meta-Description sind kein direkter Rankingfaktor. Google bewertet eine Seite nicht besser, nur weil ein Emoji in der Meta Description steht. Sie verbessern nicht direkt die Position einer Seite in den Google-Suchergebnissen.

Ihr möglicher Nutzen liegt vielmehr in der Snippet-Optimierung: Ein passendes Emoji kann Aufmerksamkeit erzeugen und die Klickrate beeinflussen. Ob Google das Emoji tatsächlich anzeigt, ist jedoch nicht garantiert.

Risiken und Nachteile

Emojis in der Meta-Description können Aufmerksamkeit erzeugen – oder auch das Gegenteil bewirken.

  • Die Description kann unseriös wirken: Emojis können zwar Aufmerksamkeit erzeugen, wirken aber unter Umständen auch verspielt oder werblich. Bei sensiblen Themen wie Medizin, Recht oder Finanzen kann ein unpassendes Emoji den professionellen Eindruck beeinträchtigen.
  • Emojis passen nicht zu jeder Branche: Emojis können bei Reisen, Events oder Freizeitangeboten gut funktionieren, bei Fachthemen wirken sie jedoch oft deplatziert.
  • Google kann Emojis entfernen oder das Snippet umschreiben: Selbst wenn ein Emoji in der Meta-Description hinterlegt ist, muss es nicht in den Suchergebnissen erscheinen. Google passt das Snippet je nach Suchanfrage automatisch an.
  • Auf verschiedenen Geräten können Emojis unterschiedlich aussehen: Je nach Betriebssystem, Browser und Gerät werden Emojis unterschiedlich dargestellt. So kann ein Symbol auf dem Smartphone anders wirken als auf dem Desktop.
  • Zu viele Symbole können wie Spam wirken: Wenn mehrere Emojis hintereinander verwendet werden, kann die Beschreibung überladen wirken. Das kann abschreckend wirken und das Vertrauen der Nutzer:innen kosten.
  • Screenreader und Barrierefreiheit sollten bedacht werden: Screenreader können Emojis vorlesen. Wenn es jedoch zu viele Symbole gibt, kann die Beschreibung dadurch schwer verständlich werden.

Was gilt es bei Emojis und Sonderzeichen in Meta Snippets zu beachten?

Um die optische Aufmachung der Suchergebnisse nicht zu wirr zu gestalten, hat Google einige Spielregeln hinsichtlich der Verwendung aufgestellt:

  • Sonderzeichen ganz am Anfang werden entfernt
  • Ebenso Sonderzeichen ganz am Ende
  • Zu viele Sonderzeichen hintereinander verwendet werden ebenfalls entfernt

Generell sollte natürlich darauf geachtet werden, es mit Emojis und Sonderzeichen nicht zu übertreiben. Das könnte anderenfalls unseriös wirken. Die Emojis sollten außerdem einen inhaltlichen Bezug haben und generell sinnvoll als Akzente genutzt werden, statt sie beliebig auszuwählen und zu integrieren. Nur dann können sie ihre positiven Effekte und Mehrwerte wirklich entfalten.

Häufige Fragen

Emojis sind grundsätzlich nicht schädlich für SEO. Sie können jedoch problematisch werden, wenn sie unseriös wirken, übertrieben eingesetzt werden oder die Aussage der Meta Description verschlechtern.

In den meisten Fällen reicht ein Emoji. Bei sehr lockeren Themen können auch zwei funktionieren. Mehr wirkt schnell spammig.

Ja, im Title-Tag sollte man jedoch noch vorsichtiger sein, da dieser stärker für die Relevanz, das Vertrauen und die Klickentscheidung steht.

Meine Empfehlung

Emojis in Meta Descriptions und Title Tags können sinnvoll sein, sofern sie zur Branche, Zielgruppe und Suchintention passen. Sie sind zwar kein SEO-Wundermittel, können aber die Aufmerksamkeit in den Suchergebnissen erhöhen.

Blogger-Kooperationen mit Mamablogs, Papablogs, Sportblogs und Foodblogs

Blogger Relations: Es müssen nicht immer Reiseblogs sein

Ob für SEO-Zwecke oder Social Media-Kampagnen: Immer mehr Hotels, Reiseveranstalter, Destinationen, Fluggesellschaften und PR-Agenturen arbeiten mit Bloggern zusammen. Tourismusunternehmen kooperieren dabei naturgemäß in der Regel mit Reisebloggern. Auch hier im Büro wird immer wieder nach spannenden Reisebloggern gesucht. Doch es lohnt sich, auch einmal aus dem Reisefenster und über den Touristik-Tellerrand hinauszublicken: Denn auch andere Blogger freuen sich, wenn Sie einmal günstig oder sogar kostenlos verreisen und darüber bloggen können. Doch welche Arten von Blogs kommen außer Reiseblogs noch für Reiseunternehmen in Frage?

Mamablogs und Papablogs

Es gibt wohl kaum ein Thema, zu dem es keine passenden Blogs gibt. So findet Ihr im Internet auch eine Vielzahl an Müttern und Vätern, die in ihren Mamablogs und Papablogs über Erfahrungen mit ihrem Nachwuchs berichten. Dabei geht es aber nicht nur um Erziehungsfragen oder die neueste Kinderzimmerdeko, sondern häufig auch um Politik, Feminismus – und Reisen. Denn natürlich fahren auch Mamabloggerinnen und Papablogger mal mit den Kleinen in den Urlaub! Kooperationen mit Mamablogs und Papablogs sind somit vorallem für Familienhotels und Themen wie z.B. Familienreisen und Babyurlaub geeignet.

Outdoor-Blogs

In Outdoor-Blogs geht es neben Wandern, Trekking und Klettern vor allem auch ums Reisen. Wenn Du Wanderreisen, Trekkingtouren oder Kletterreisen anbietest, sind daher Blogger-Relations mit Outdoor-Bloggern besonders interessant für Dich. Auch für Hotels in den Bergen oder anderen Regionen, in denen viel gewandert oder geklettert wird, sind Kooperationen mit naturbegeisterten Bloggern eine gute Möglichkeit, im Internet für Reichweite zu sorgen.

Sportblogs

Außer Wandern, Trekking und Klettern gibt es selbstverständlich noch viele weitere Sportarten – und somit auch Blogger, die darüber schreiben. Du arbeitest für einen Reiseveranstalter, der Sportreisen (z.B. Rennradreisen, Tauchurlaub, Skireisen oder Tennisurlaub anbietet? Ist Euer Hotel die ideale Unterkunft für Radfahrer, Taucher, Skifahrer, Tennisspieler und sonstige Aktivurlauber? Dann biete den Sportbloggern an, in Ihrem nächsten Urlaub in Deiner Unterkunft zu übernachten. Die meisten werden sich gerne in Form eines Blogbeitrags und Erwähnungen auf ihren Social-Media-Kanälen für Deine Großzügigkeit bedanken und Dein Unternehmen weiterempfehlen.

Foodblogger

Auch Essen und Reisen sind zwei Themenbereiche, die einfach zusammengehören. Vor allem, wenn Du Als Reiseveranstalter kulinarische Reisen oder Gourmeturlaub anbietet, kommt eine Zusammenarbeit mit Foodbloggern für Dich in Frage. Und wenn Deine Hotelküche bei den Gästen für ihre leckeren Spezialitäten bekannt ist, werden Foodblogger gerne Deine Speisekarte testen und ihren Lesern Dein Restaurant weiterempfehlen.

Fashionblogs

Fashionblogger reisen von Fashion Week zu Fashion Week – und müssen in den Modemetropolen in einem Hotel übernachten. Nicht nur wenn Dein Hotel in Berlin, Paris, Mailand, London oder New York kann eine Kooperation mit Fashionblogs interessant sein: Denn auch Models machen gerne Urlaub und berichten in Ihren Modeblogs über Reisen und Hotels!

Interview: SEO für Gastronomie und Hotellerie

Interview: SEO für Gastronomie und Hotellerie

Das Hogapage-Magazin für Hotellerie, Gastronomie und Catering veröffentlicht in seiner aktuellen Ausgange einen Artikel zum Thema Suchmaschinenmarketing für Hotel- und Gastronomie-Webseiten. Dazu durfte auch ich einige Expertentipps beisteuern. Das komplette Interview zum Thema „Hotel- und Gastronomie-SEO“ präsentiere ich Ihnen heute in meinem Blog.

1. Wieso ist SEO/Suchmaschinenmarketing für Hoteliers und Gastronomen heutzutage ein absolutes „Must have“?

Wer heutzutage ein Hotel buchen oder einen Tisch in einem Restaurant reservieren möchte, sucht nicht mehr in den Gelben Seiten, sondern nutzt eine Internetsuchmaschine wie z.B. Google. Zudem bietet eine Platzierung in den organischen Suchergebnissen weitere Vorteile: Im Gegensatz zu Google Adwords sind die Klicks kostenlos (und die Rankings in der Regel stabil), zudem glauben viele Nutzer, dass eine Top-Platzierung mit Marktführerschaft gleichzusetzen ist. Eine gute Platzierung wirkt sich somit auch positiv auf den Ruf des Unternehmens aus.

2. Ist Suchmaschinenmarketing und SEO schon ausreichend genug Thema bei Hoteliers und Gastronomen – oder gibt’s da noch Aufholbedarf?

Ich bin immer wieder überrascht, wie viel Nachholbedarf bei dem Thema noch besteht. Viele Hoteliers und Gastronomen beginnen erst langsam zu verstehen, dass Sie auch ohne die großen Buchungsportale viele Buchungen generieren können – über die eigene Hotel- oder Restaurant-Homepage!

3. Wie realistisch ist es für Hoteliers und Gastronomen, ausschließlich mit klassischer SEO (onpage/offpage) und ohne kostenpflichtige Anzeigen wie bspw Google Adwords auf die erste Google-Seite zu gelangen?

Es gibt immer noch viele Möglichkeiten, auch ohne großes Budget für mehr Besucher auf der eigenen Homepage zu sorgen. Besonders wichtig sind eine umfangreiche Keyword-Analyse am Anfang jeder Optimierung, damit der Gastronom weiß, wie die Gäste nach einem Unternehmen suchen, sowie die Konzentrierung auf das Kerngeschäft oder den lokalen Bezug, z.B.

  • „restaurant berlin“ hat sicherlich das höchste Suchvolumen, aber auch den stärksten Wettbewerb
  • Bei Suchphrasen wie z.B. „afrikanisches restaurant berlin“, „restaurant kreuzberg“ oder „afrikanisches restaurant kreuzberg“ sind die Chancen umso größer, bei Google auf die erste Seite zu gelangen

4. Angenommen, Sie kommen mit einem Gastronomen mit kleinem Familienbetrieb ins Gespräch und er findet es sehr interessant, was Sie ihm über Ihren Beruf erzählen. Er hat natürlich auch eine Website, auf die er recht stolz ist. Er bittet Sie daher, ihm ein paar Tipps für die SEO mitzugeben, die er umsetzen kann. Weil er so nett ist, tun Sie das gern. Welche Tipps sind das?

  • Keyword-Analyse
  • Im gesamten Internet einzigartiger Inhalt
  • Keywords in Title-Tag, Meta-Description, Überschriften, Fließtext, Dateinamen (z.B. von Bildern) und Image-Tags
  • Kontaktdaten des Hotels oder Restaurants gut sichtbar auf der Seite
  • Anlegen eines „Google My Business“-Accounts
  • Einbindung einer Google-Map mit dem Standort des Unternehmens auf der Homepage
  • Homepage regelmäßig aktualisieren (z.B. in Form eines Blogs)
  • Eintragung in die wichtigsten Branchenverzeichnisse

5. Welche Maßnahme in der Hotel- und Restaurant-SEO halten Sie für die wichtigste und warum?

  • Einzigartige Inhalte, die den Nutzer ansprechen
  • Regelmäßige Aktualisierung der Seite
  • Eine natürlich gewachsene Backlinkstruktur

6. Wie lange dauert es denn im Schnitt, bis sich Ihre SEO-Maßnahmen für einen Hotel-Betrieb oder ein Restaurant bezahlt machen?

Hier braucht man schon ein wenig Geduld und starke Nerven: Je nach Wettbewerb kann es von drei Monaten bis zu einem Jahr dauern.

7. Die richtigen Keywords zu setzen und sie richtig in die Homepage einzubauen – das ist wirklich eine Herausforderung. Und es gibt viele, teilweise unterschiedliche Tipps im Internet dazu, wie man’s richtig macht. Gibt es denn ein paar Richtlinien beim Keyword-Setting und bei der Onpage-Suchmaschinen-Optimierung, an die man sich halten sollte?

  • Keywords in Title-Tag, Meta-Description, Überschriften, Fließtext, Dateinamen (z.B. von Bildern) und Image-Tags
  • Title Tag sollte die maximale Länge von etwa 70 Zeichen nicht überschreiten
  • Die Meta Description sollte max. etwa 175 Zeichen lang sein
  • Semantisch ähnliche Begriffe auf der Seite verwenden (z.B. sollte die Seite für ein Ski-Hotel auch die Wörter „Winter“, „Schnee“ und „Berge“ enthalten)
  • Keywordstuffing vermeiden

8. Gibt es noch den einen oder anderen Input, den Sie unseren Lesern mitgeben möchten?

Seit dem Siegeszug der Smartphones und Tablet-PC ist es besonders wichtig, die Hotel- oder Restaurant-Website für mobile Endgeräte zu optimieren. Dies ist insbesondere für die lokale Suche von großer Bedeutung, denn viele Nutzer suchen via Smartphone von unterwegs nach einem Hotel für die Nacht oder eine Restaurant für das Abendessen.

Fallbeispiel Google-Penguin-Update 4.0: Wie ich eine Hotel-Website aus der Pinguin-Abstrafung befreite

Ende September 2016 war es endlich soweit: Google hat das nächste, langerwartete Penguin Update 4.0 durchgeführt. Webseitenbetreiber und SEOs, die vom Penguin Update 3.0 betroffen waren, mussten somit ganze zwei Jahre warten, bis sie wieder von der Abstrafung befreit werden konnten.

Das Penguin-Update richtet sich vor allem gegen Seiten, die gegen die Google-Richtlinien des Linkaufbaus verstoßen hatten. Von der Penalty waren somit Seiten betroffen, die in der Vergangenen mit relevanten Keywords als Linktexten verlinkt wurden. Gekaufte Links, Backlinks aus Linknetzwerken und Artikelverzeichnissen wirkten sich ebenfalls negativ aus und konnten für eine Abstrafung durch das Pinguin-Update sorgen.

Fallbeispiel Google-Penguin 4.0: So befreite ich eine Hotel-Website aus der Pinguin-Abstrafung

In den letzten Jahren wurde ich von vielen Webmastern kontaktiert, deren Seiten vom Google Penguin Update betroffen waren. Häufig hatten es die vorherigen SEO-Agenturen, manchmal aber auch der Seitenbetreiber selbst, mit dem Linkaufbau übertrieben. Da wurden z.B. Websites in Bookmarkdienste und Webverzeichnisse eingetragen oder Linkpakete auf Blogs, die rein für SEO-Zwecke ins Netz gestellt wurden, gekauft. Jede dieser Maßnahme für sich allein gestellt muss nicht unbedingt eine Google-Abstrafung zur Folge haben. Wenn jedoch verschiedene Faktoren zusammenkommen und dann auch noch mit harten Keywords als Linktext gearbeitet wird, kann die Suchmaschine ziemlich einfach nachvollziehen, dass die Backlinks einer Internetseite nicht organisch gewachsen sind. Als erfahrener SEO-Experte erkenne ich mittlerweile oft auf den ersten Blick, ob ein Backlinkprofil auf natürlichem Wege gewachsen ist, oder ob beim Linkbuilding künstlich nachgeholfen wurden.

Warum wurde die Seite vom Google Penguin-Update abgestraft?

In meinem heutigen Fallbeispiel möchte ich aufzeigen, wie ich die Homepage eines Hotels aus den Fängen des Google Pinguin-Updates befreite. Dafür möchte ich zuerst einen Blick in der Vergangenheit werden und erläutern, warum die Seite überhaupt von Google abgestraft wurde.

Bei dem betroffenen Unternehmen handelt es sich um ein Hotel im Harz. Um seine Internetseite bei Google zu pushen hatte der Hotelier unterschiedliche Maßnahmen ergriffen:

  • Veröffentlichung von Pressemitteilungen auf Presseportalen
  • Veröffentlichung von Artikeln in Artikelverzeichnissen
  • Eintragung der Website in Webverzeichnisse
  • Kauf einen Linkpakets auf etwa 40 SEO-Blogs
  • Blogkommentare
  • Eintragung der Website in Bookmarkdienste

Für sich allein gestellt und geschickt in Maßen eingesetzt, sind die oben genannten Linkbuilding-Maßnahmen nicht unbedingt schädlich. Sie können sogar heutzutage noch erfolgreich als Teil der SEO-Strategie eingesetzt werden. Jedoch hat der Hotelier – genau wie unzählige Webseitenbetreiber und SEO-Agenturen – es irgendwann übertrieben. Doch wer kann es ihm verdenken? Zu den Zeitpunkt funktioniert Linkbuilding nach diesem Muster noch sehr erfolgreich. Da es sich bei den meisten Links auch noch um Textlinks mit wichtigen Hauptkeywords wie „hotel harz“ oder „harz hotels“ als Linktext handelte, konnte Google ziemlich einfach nachvollziehen, dass hier künstlicher Linkaufbau betrieben wurde.

Wie wurde die Seite aus der Google Penguin-Abstrafung befreit?

Um die Internetseite aus der Google Penguin-Abstrafung zu befreien, habe ich zuerst das komplette Backlinkprofil der Seite analysiert. Dazu habe ich mir in den Google Webmaster Tools eine Liste der Backlinks heruntergeladen. Zudem habe ich mir die Liste der verlinkenden Domains aus SISTRIX heruntergeladen.

Schädliche Links löschen und entwerten

Eine der nützlichsten Funktionen von SISTRIX ist jedoch die Möglichkeit, die verwendeten Linktexte nach ihrer Häufigkeit sortiert anzeigen zu lassen. Nach einem Klick auf den Linktext erhält man sogleich die Liste der Seiten, auf denen der Link zu finden ist. Auf diese Weise lassen sich die schädlichen Backlinks ziemlich schnell und eindeutig identifizieren. Mit ein wenig Erfahrung in der Linkentfernung erkennt man die schädlichen Links häufig schon am Domainnamen.

Im nächsten Schritt galt es, die Linkgeber zu kontaktieren. Ein Großteil der schädlichen Links stammte aus einem Blognetzwerk, welches der Betreiber aus einem einzigen Grund installiert hatte: Dem Linkverkauf. Glücklicherweise zeigte er sich kooperativ und entfernte die Links aus seinen Blogs. Bei Artikelverzeichnissen, Webverzeichnissen und Presseportalen hat man jedoch kaum eine Chance, die schlechten Links löschen zu lassen. Diese Domains trug ich daher in eine Disavow-Datei ein. Indem man die Disavow-Datei in den Google Webmastertools hochlädt, kann man die Links entwerten. Insgesamt beinhaltete die Disavow-Datei 793(!) Einträge – dies verschafft Euch einen Eindruck davon, im welchem Maße hier beim Linkbuildung übertrieben wurde.

Nach der Pinguin-Abstrafung neue Backlinks aufbauen

Um der Google Penguin-Abstrafung zu entkommen reicht es nicht aus, die schlechten Links zu löschen und zu entwerten. Die dadurch fehlende Linkpower muss durch neue, gute Links ersetzt werden!

Dazu recherchierte ich nach geeigneten Internetseiten zum Thema Harz. Dabei handelte es sich vor allem um Sehenswürdigkeiten und Unternehmen mit Sitz in der Region. Auf vielen Seiten findet man einer Unterseite mit Links zu themenrelevanten Websites. Ich kontaktierte die Betreiber und fragte freundlich nach, ob wir einen Link zur Hotel-Homepage in der Liste platzieren könnten. Um die Wahrscheinlichkeit einer Verlinkung zu erhöhen, boten wir den potentiellen Linkpartnern eine Kooperation an. Dies konnte zum Beispiel die Platzierung von Flyern an der Rezeption, die Vorstellung des Unternehmens im Hotel-Blog oder Newsletter oder eine andere Form der Zusammenarbeit sein. Da sich die Tourismusbetriebe im Harz häufig auch untereinander kennen und gerne gegenseitig unterstützen, kam auf diesem Wege eine stattliche Anzahl an neuen Links, die dem Nutzer auch einen Mehrwert bieten, zustande.

Content-Marketing: Erstellung neuer hochwertiger Inhalte

Neben der Entfernung der schädlichen Links und dem Aufbau neuer Backlinks, war die Verbesserung des Contents auf der Website die dritte große Maßnahme, um dem Google Penguin-Update zu entkommen. Neben der Verbesserung der Angebotsseiten stand dabei vor allem die Content-Optimierung des Hotelblogs im Mittelpunkt der Onsite-SEO-Maßnahmen. Hier werden nun wöchentlich interessante und einzigartige Artikel über Sehenswürdigkeiten und Events im Harz veröffentlicht. Die Blogartikel werden gleichzeitig zur Verbesserung der internen Linkstruktur genutzt: So wird z.B. aus einem Artikel über einer schöne Wanderroute im Harz zu der Unterseiten mit den Wanderarrangements verlinkt. Oder ein Blogartikel über die schönsten Weihnachtsmärkte im Harz verlinkt zu der Unterseite mit der Weihnachtspauschale des Hotels.

Zudem fand ich in den älteren Blogartikeln zahlreiche Tauschlinks zu Internetseiten, welche in der Zwischenzeit ebenfalls von Google abgestraft wurden. Diese ausgehenden Links wurden ebenfalls identifiziert und gelöscht, um die Linknachbarschaft der Seite zu verbessern.

Und die Mühe hat sich gelohnt: Nachdem Google Penguin-Update 4.0 hat sich der SISTRIX-Sichtbarkeitsindex der Domain zum ersten Mal seit 2012 wieder deutlich verbessert. Und auch die Keyword-Rankings haben sich in den letzten Wochen wieder deutlich verbessert(siehe SISTRIX-Screenshot oben).

Google Rich Cards

Google Rich Cards für mehr Aufmerksamkeit

Wer bei Suchanfragen über Google weit oben steht, kann sich bereits über viele Klick-Impressionen freuen. Doch das ist nicht genug. Mit den Rich Snippets bot Google vor einiger Zeit erstmals die Möglichkeit, die eigenen Suchergebnisse aufzuwerten und diese Informationen mit kleinen Bildern direkt in der Ergebnisseite anzureichern. Nun testet Google mit den Rich Cards ein neues Konzept. Es verspricht noch mehr Aufmerksamkeit und höhere Klickzahlen als die Rich Snippets.

Wie funktionieren die Google Rich Cards?

Im Gegensatz zu den Rich Snippets werden die Bilder und der Informationsgehalt bei den Rich Cards deutlich vergrößert. Dies zieht nicht nur die Aufmerksamkeit der Besucher stärker auf sich, sondern bietet die Möglichkeit, sich besonders ansprechend zu präsentieren. Vor allem in der Gastronomie- und Tourismusbranche können so die wichtigen ersten Impressionen deutlich verstärkt werden. Die Google Rich Cards in den Suchergebnissen lassen sich wie ein Karussell wechseln, so dass der Nutzer äußerst komfortabel einen Überblick über die gewünschten Suchergebnisse erhält. Die größere Fläche und die noch einfacher zu findenden Ergebnisse sollen die Klickzahlen nochmals stark ansteigen lassen.

Sind Rich Cards bereits verfügbar?

Bisher beschränken sich die Rich Cards nur auf die Suchergebnisse von Google.com. Allerdings hat der Konzern bereits angekündigt, dass bei positivem Feedback diese Funktion auch an länderspezifische Suchseiten angepasst werden soll. Das bedeutet, dass man sich als Unternehmen möglichst frühzeitig auf die Nutzung von Google Rich Cards einstellt und diese eventuell bereits jetzt für die Suchseite Google.com implementiert. Zum Testen der Rich Cards bietet Google selber verschiedene Tools für die Nutzer an. Darüber hinaus ist die Developer Dokumentation von Google bereits auf die Rich Cards erweitert worden, so dass man sich umfassend über die Integration und das Monitoring der Rich Cards informieren kann.

Wie lassen sich Informationen in den Rich Cards platzieren?

Die Daten für die Rich Cards übernimmt Google aus den strukturierten und vorbereiteten Daten von schema.org. Somit kann eine einfache Vorbereitung der Daten durch den Webseitenbetreiber problemlos realisiert werden. Wer sich bereits entsprechend positioniert und eventuell bereits die Rich Snippets nutzt, kann somit die selben Datensätze auch für die Rich Cards verwenden. Auf die richtige Auflösung und Größe der bereitgestellten Bilder sollte in jedem Fall geachtet werden.

Für die Rich Snippets findet sich in den Google Webmastertools ein eigener Reiter. Der Reiter für die Rich Cards ist noch in der Beta-Phase und nur einer geschlossenen Tester-Nutzergruppe zugänglich. Es bleibt aber zu erwarten, dass auch die Effizienz der Rich Cards bei deren weiteren Verbreitung in den Google Analytics abzulesen sein wird.

Kategorien SEO

Google Mobile-friendly-Update 2.0 ausgerollt

Mit der Veröffentlichung des Mobile-friendly-Update 2.0 fokussiert sich Suchmaschinengigant Google weiter auf Anwender an mobilen Endgeräten. Seinen Effekt zeigt das Mobile-Update am Tablet-Computer und Smartphones, wo fortan Webseites schlechtere Rankings erzielen, wenn diese nicht für mobile Endgeräte optimiert sind. Google kennzeichnet mit dem Update außerdem erstmals die Mobilfreundlichkeit einer Domain schon in den Suchergebnisseiten. Selbst …

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