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Influencer Marketing mit Reisebloggern für Hotels und Reiseveranstalter

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Thomas Cook hat es bereits getan, die Lufthansa ebenso und in Deutschland ist zum Beispiel die Bayern Tourismus Marketing GmbH zu einem Vorreiter der neuen Marketingstrategien in der Tourismusbranche erwachsen. Sie alle setzen auf das Influencer Marketing; frühere Buzzwords wie „Word of Mouth“ oder auch „Blogger Relations“ verlieren dagegen bei Marketern respektive Touristikern immer mehr an Bedeutung. Jetzt geht es darum, sich das Wohlwollen und die Dienste von relevanten Meinungsführern zu sichern. Eingesetzt als explizite Produkt- und Markenmultiplikatoren sollen diese dann die internetaffine Zielgruppe im Rahmen eines Influencer Marketing-Konzepts von dem jeweiligen Unternehmen und ihren Angeboten überzeugen. Quasi als Augenzeuge, der weiß, wovon er spricht. Dafür geben Marktakteure der Tourismusbranche sogar das Content-Zepter in den sozialen Medien aus der Hand.

Influencer Marketing mit Reisebloggern: Thomas Cook, Lufthansa und die Bayern Tourismus Marketing GmbH als Vorreiter

Dass Influence Marketing dabei nicht lediglich als wieder einmal neuer Trend innerhalb der Branche bewertet wird, sondern als ein zukunftsorientiertes Werbekonzept gilt, wird durch die entsprechenden Maßnahmen international agierender Unternehmen richtig deutlich. So ist stellvertretend für zahlreiche Fallbeispiele der börsenorientierte Tourismuskonzern Thomas Cook eine Kooperation mit der bekannten und vor allem einflussreichen Videobloggerin Bianca Heinicke (Bibis Beauty Palace: https://www.youtube.com/user/BibisBeautyPalace/) eingegangen. Informationen und entsprechende Reiseofferten erhält die potentielle Zielgruppe seitdem nicht mehr im klassischen Werbeformat. Wichtiger als permanente Anzeigen, Plakate oder auch Hauswurfsendungen und entscheidender als die lange Zeit als Allheilmittel geltende Omnipräsenz in den sozialen Netzwerken rund um Facebook, Twitter und Co. ist nämlich neben der Qualität der Inhalte vor allem die wertschöpfende Interaktion mit der Zielgruppe.

Reiseblogger: So nutzen Hotels und Reiseveranstalter den multiplikatorischen Effekt von Meinungsführern und -machern

Die Attraktivität dieser Form des Marketings steht und fällt dabei mit dem Influencer. Ausgewählt werden sollten hier bevorzugt Meinungsführer, die dank ihrer Reputation in einem bestimmten Themenbereich oder auch Umfeld die Entscheidungen von anderen Verbrauchern nachhaltig beeinflussen. Thomas Cook hat dabei mit Bianca Heinicke eine wahre Netzpersönlichkeit ins eigene Boot geholt. Weit über zwei Millionen User haben bereits ihren deutschen You Tube-Kanal abonniert und lassen sich mit den von Bianca Heinicke selbst produzierten Werbevideos rund um Mode, Kosmetik, Lifestyle sowie Popkultur beliefern. Ihre Meinung erzeugt Wirkung bei der potentiellen Zielgruppe, während etablierte Werbe- und Marketingmaßnahmen der Tourismusbranche mit stetig nachlassenden Wirkeffekten zu kämpfen haben. Der multiplikatorische Effekt von Meinungsmachern bzw. -führern ist daher in den Marketingabteilungen der im Segment Tourismus tätigen Unternehmen mittlerweile ein Dauerthema. Gerade Reiseblogger bieten sich hierbei für eine erfolgversprechende Kooperation an.

Die Auswahl der richtigen Reiseblogs als entscheidender Erfolgsfaktor

Entscheidet sich ein Reiseveranstalter mit Bloggern zu kooperieren, muss grundsätzlich viel Wert auf die Auswahl geeigneter Kandidaten gelegt werden. Wichtige Kriterien für die Auswahl sind dabei beispielsweise:

  • die thematische Nähe
  • ein stimmiger Mediakit (Seitenaufrufe, Unique Visitors, Zielgrupe etc.)
  • die Anzahl und Qualität der Backlinks des Blogs
  • die inhaltliche Qualität sowie
  • die Seriösität des Reiseblogs bzw. des Betreibers.

Ist ein Reiseblog etwa durch eine mangelnde inhaltliche Qualität geprägt, kann sich ein solcher Umstand prompt auch negativ auf einen Reiseveranstalter oder ein Hotel auswirken. Schnell wird dann die mangelnde Qualität auf die mit dem Blogger kooperierenden Unternehmen bezogen. Nicht unterschätzt werden dürfen zudem die positiven Nebeneffekte, die durch das Influence Marketing bzw. entsprechenden Kooperationen generiert werden können. Ein Reiseveranstalter oder auch ein Hotel können zum Beispiel dank expliziter Verlinkungen aus Reisebloggerprofilen innerhalb der Sozialen Netzwerke den Traffic steigern. Des Weiteren lässt sich auch die entscheidende Sichtbarkeit einer unternehmenseigenen Seite (hier: SEO) durch Backlinks aus entsprechenden Reiseblogs deutlich optimieren. So gesehen kann das Influence Marketing der hiesigen Tourismusbranche zu einem neuen Selbstverständnis mit optimierten Verkaufsargumenten verhelfen.

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