Google Hotpot Empfehlungsdienst

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Mario Vogelsteller

Mit Google Hotpot – häufig fälschlich Google Hotspot genannt – wollte Google die Suche nach Restaurants und Hotels persönlicher gestalten. Nutzer konnten Orte bewerten und Empfehlungen ihrer Freunde entdecken.

Hinweis: Dieser Artikel wurde im September 2026 überarbeitet. Google Hotpot ist ein ehemaliger Dienst. Die Beschreibungen seiner Funktionen sowie die damaligen Erwartungen hinsichtlich seiner Entwicklung sind daher historisch einzuordnen.

Google Hotpot: Was ist das?

Das offizielle Google Maps Blog berichtet, dass die Suchmaschine einen Empfehlungsdienst namens Hotpot für lokale Anbieter in seinen Kartendienst eingebunden hat. Das bedeutet, dass in Zukunft Bewertungen und Empfehlungen für Hotels, Restaurants, Bars, etc. in der linken Spalte von Google Maps angezeigt werden.

Bisher ist Google Hotpot jedoch nur für User mit einem Google-Account nutzbar. Zudem steht der Empfehlungsdient in Deutschland noch nicht zur Verfügung. Es dürfte aber nur noch eine Frage der Zeit sein, bis auch deutsche Nutzer Bewertungen bei Google Hotpot abgeben können.

Es ist davon auszugehen, dass die Hotpot-Bewertungen zudem in die Suchergebnisseiten der normalen Websuche integriert werden. Die Optimierung der lokalen Suchergebnisse wird somit für Hotels, Restaurants und andere lokale Geschäfte immer wichtiger. Durch diese Einbindung von Bewertungen in die lokalen Suchergebnisse werden sich Hoteliers und Restaurantbetreiber der Pflege Ihres Online Reputation Managements kaum noch entziehen können.

Google Hotpot in Google Places integriert

Im aktuellen Webmaster-Blog von Google wurde vor wenigen Tagen darauf hingewiesen, dass Hotpot nun integraler Bestandteil von Google Places ist. Sogar die bisher separat geführten Hotpot- und Places-Blogs wurden vereint. Somit wird Google Hotpot ein wichtiger Faktor im Online-Marketing-Mix für Hotels. Doch was bedeutet Hotpot für Google-Places-Einträge & lokale SEO?

Mit der Integration von Hotpot in Google Places vermischen sich die dort verbreiteten Kundenbewertungen mit den Places-Richtlinien und Eintragsmöglichkeiten für lokale Inhaber, wie z.B. Hotels. Hinsichtlich der Google-Places-Optimierung bedeutet dies für Hotels, dass sie ihre Gäste auch auf Google Hotpot aufmerksam machen sollten. Bisher ist Hotpot in Deutschland zwar noch lange nicht so bekannt wie in den USA, doch hinsichtlich des unaufhaltsamens Siegeszugs des mobilen Internets sollten Hoteliers frühzeitig nicht mehr nur auf die normalen Suchergebnisse, sondern ihre SEO-Maßnahmen auch auf Google Places und Google Hotpot erweitern. Denn es ist davon auszugehen, dass die von den Google-Hotpot-Usern abgegebenen Hotel-Bewertungen sich auch auf das Ranking bei Google auswirken werden.

Die Integration von Hotpot in Google Places ist ein weiteres Indiz dafür, dass Hotels SEO und Social Media gleichsam im Auge behalten müssen. Und auch SEOs kommen an dem Thema Social Media nicht mehr mehr vorbei, wenn Sie gute Arbeit für ihre Kunden leisten möchten. Neben Hotpot und Places wird Google nicht zuletzt durch die Einführung des „+1“-Buttons sozialer, und zudem hat Facebook ein Patent für einen “sozialen Suchalgorithmus” eingereicht.

Was aus Google Hotpot wurde?

Google Hotpot blieb nur kurze Zeit unter diesem Namen bestehen. Im Februar 2011 machte Google den Dienst auch in Deutschland verfügbar. Nutzer konnten Orte bewerten und bei der Suche die Empfehlungen ihrer Freunde sehen. Damit erprobte Google eine persönlichere Form der lokalen Suche.

Bereits im April 2011 kündigte Google jedoch an, den Namen Hotpot aufzugeben und die Funktionen in Google Places weiterzuführen. Der Dienst ist heute vor allem als früher Schritt in der Entwicklung lokaler Bewertungen interessant, da er zeigt, wie Google persönliche Empfehlungen mit der Suche nach Hotels und Restaurants verknüpfen wollte.