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Was die Hotel-Industrie von Steve Jobs lernen kann

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Die Hotelindustrie und Computergigant Apple scheinen auf den ersten Blick nicht viel gemeinsam zu haben. Trotzdem gibt es einiges, was Hoteliers vom erst kĂŒrzlich verstorbenen Apple-GrĂŒnder Steve Jobs lernen kann – behauptet zumindest dieser Blog-Beitrag, dessen wichtigste Aspekte ich hier gerne zusammenfassen möchte.

1. Gast-Erfahrung genießt höchte PrioritĂ€t

Steve Jobs‘ Arbeit und der damit einhergehende Erfolg beruhten vor allem auf einer Verbesserung der sogenannten User Experience (auf deutsch: Nutzererfahrung, besser: Nutzererlebnis oder Nutzungserlebnis – alternativ wird auch hĂ€ufig vom Anwendererlebnis gesprochen). Der Erfolg des iPhone beruhte zum grĂ¶ĂŸten Teil auf dem kinderleichten Zugang zum mobilen Internet, gepaart mit einem unwiderstehlichen Design-Erlebnis. Auf die Hotelbranche ĂŒbertragen kann man von einer Gast-Erfahrung sprechen: Diese sollte in jedem Hotel die allerhöchste PrioritĂ€t genießen. Genau wie die User Experience in der IT-Branche ĂŒbertrumpft die Gast-Erfahrung in der Touristik alle anderen Aspekte. Um die Gast-Erfahrung zu optimieren, muss man die Kriterien in ihre einfachsten Formen herunterbrechen, denn hĂ€ufig ist das Einfache schwieriger umzusetzen als das Komplexe. Stellen Sie daher einfache, klare Anforderungen an Ihre Hotel-Angestellten, denn nur so können diese sich auf das Wesentliche fokussieren – den Gast.

2. Teamwork im Hotel

Machen Sie Ihren Angestellten die große Bedeutung von Teamarbeit deutlich. Steve Jobs sagte einmal, dass große Erfolge in der Wirtschaft niemals von nur einer Person erzielt werden, sondern stets ein großes Team von Mitarbeitern dafĂŒr verantwortlich ist. Auch in einem Hotel ist Teamwork die Basis des Erfolgs: Ohne eine gute abteilungsĂŒbergreifende AusfĂŒhrung schießt Fehleranzahl – egal, ob schlechter Zimmerservice oder die Doppelbelegung eines Hotelzimmers – schnell in die Höhe. Bedenken Sie als Hotelier außerdem, dass Ihre Mitarbeiter stets in direktem Kontakt mit den Hotel-GĂ€sten stehen: Wenn auch Mitarbeiter und GĂ€ste wie ein Team handeln, bedeutet dies fĂŒr Ihr Hotel bessere Kundenbindung, Markenwahrnehmung und infolge dessen höherer Umsatz.

3. Kleine Details machen den Unterschied

Steve Jobs war der erste Mensch in der Welt der Computer, der ĂŒber Ă€sthetische Details nachdachte – kleine Unterschiede, die vielen Benutzern jedoch sehr viel bedeuteten. Auch in einem Hotel wird der WohlfĂŒhl-Aspekt der GĂ€ste von vielen kleinen, subjektiven Aspekten beeinflusst: Mit einem natĂŒrlichen LĂ€cheln vom Hotel-Personal begrĂŒĂŸt und mit dem eigenen Namen angesprochen zu werden, sind kleine aber bedeutende Details, welche die Erfahrung der HotelgĂ€ste beeinflussen und am Ende zu einer positiven Hotelbewertung fĂŒhren.

4. Hohe Service-QualitÀt

Schulen Sie Ihre Mitarbeiter dahingehend, hervorragende Arbeiten zu leiten und machen Sie sie fĂŒr die geforderte QualitĂ€t verantwortlich. Seien Sie selbst ein QualitĂ€tsmerkmal und somit ein Vorbild fĂŒr Ihre Mitarbeiter, denn viele Menschen sind es nicht gewohnt, in einem Umfeld zu arbeiten, in dem hohe QualitĂ€t erwartet wird. Definieren Sie, worin die QualitĂ€t ihres Hotels liegt und schulen Sie die Mitarbeiter kontinuierlich, um sicherzugehen, dass Ihre GĂ€ste diese QualitĂ€t auch erfahren. Wenn Mitarbeiter nicht die geforderte Leistung bringen, mĂŒssen Sie dafĂŒr im Gegenzug zur Rechenschaft gezogen werden.

5. Lernen Sie aus Ihren Fehlern.

Steve Jobs rĂ€umte ein, dass von Apple gefeuert zu werden, das Beste war, was ihm jemals geschehen ist. Dadurch war er in der Lage, einen Schritt zurĂŒck zu gehen, zu analysieren, was schief gelaufen war, und einen neuen Plan fĂŒr seine Zukunft zu schmieden. Auch im Hotelalltag passieren Fehler: Analysieren Sie diese Fehler gemeinsam mit den Mitarbeitern und planen Sie mit Ihnen, wie man ArbeitsablĂ€ufe in Zukunft besser gestalten kann.

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