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Beispiel: Absturz nach Pinguin 2.0-Update

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Viele Jahren lang bestand die Hauptaufgabe im Leben eines SEOs im Wesentlichen aus Linkaufbau. Über die Jahre gewannen zwar auch die Onsite-Optimierung von Websites sowie das Schreiben von SEO-Texten an Bedeutung, doch das Linkbuilding nahm weiterhin den höchsten Stellenwert bei der Suchmaschinenoptimierung ein. Spätestens seit dem Pinguin 2.0-Update kommt eine neue Aufgabe auf uns SEOs zu: Der Linkabbau!

Wie ich bereits in einem früheren Blog-Beitrag schrieb, richtete sich bereits das erste Pinguin-Update hauptsächlich gegen unnatürlichen Linkaufbau und traf die SEO-Branche mitten ins Herz. Linknetzwerke wurden ausgehebelt und massiver Einsatz von Keyword-Links bestraft. Mit dem Pinguin 2.0-Update hat Google dann im Mai 2013 seinen Algorithmus noch weiter verfeinert, so dass SEO-Methoden, die gegen die Google-Richtlinien verstoßen, noch besser bekämpfen bekämpft werden können.

Google-Abstrafung nach Pinguin 2.0-Update

Seit dem Pinguin 2.0-Update häufen sich bei mir die Linkabbau-Anfragen von Unternehmen, deren Websites und Online-Shops von Google abgestraft wurden und somit deutlich an Sichtbarkeit auf den Suchergebnisseiten verloren haben. Wie dramatisch ein solcher Verlust an Sichtbarkeit nach einer Abstrafung durch das Pinguin 2.0-Update aussehen kann, zeigt dieses eindrucksvolle Beispiel aus der Tourismus-Branche:

Abstrafung nach Google Pinguin-Update

Abstrafung nach Google Pinguin-Update

Wie sieht eigentlich ein unnatürliches Link(text)-profil aus?

Diese Domain habe ich schon seit längerer Zeit beobachtet, da ich fast wöchentlich Linktausch-Anfragen von den zuständigen SEOs erhielt. Innerhalb eines Jahres kletterte der Sichtbarkeitsindex der Domain von knapp über 0,0 auf sage und schreibe 12,8. Nun könnte man meinen, dass bei entsprechend hochwertigem Content ein solches Wachstum durchaus noch im Rahmen des möglichen sei. Beim Blick auf die verwendeten Linktexte erkennt man jedoch auf den ersten Blick, dass es sich hier kaum um ein natürlich gewachsenes Backlink-Profil handeln kann:

Unnatürliches Linktext-Profil

Unnatürliches Linktext-Profil

Die mit Abstand am häufigsten verwendeten Linktexte sind „Ferienwohnung“ und „Ferienwohnungen“, mit denen von sage und schreibe 562 bzw. 414 Domains zur Website verlinkt wurde. Der Domainname als Linktext folgt erst an 10. Stelle (ich habe den Domainnamen in der Abbildung unkenntlich gemacht).

Ich habe mich schon lange gefragt, wie lange diese Art von Linkaufbau wohl gut geht – und spätestens nach dem Pinguin-Update 2.0 hat es die Domain nun voll erwischt: Der Sichtbarkeitsindex, welcher vor wenigen Monaten noch bei über 12,0 lag, hat derzeit einen Wert von ca. 0,5. Dieses Fallbeispiel zeigt somit noch einmal in aller Deutlichkeit auf, wie wichtig ein langsamer, gleichmäßiger Linkaufbau sowie eine möglichst realistische Verteilung der Linktexte bei der SEO ist, um eine Abstrafung durch Google zu vermeiden.

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